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Demo-Auktion LiveBidding  -  07.07.2017 11:55
"LiveBidding" & Vorgebote

Lot 15
Taurisker Tetradrachme Ende 2. Jh. v. Chr. 7.25 g. Vs.: Drei querlaufende Perlreihen, darüber stilisierte Haarlocken, Darunter frontales Gesicht zwischen vier Punkten und seitlichen Flügeln. Rs.: Pferd mit langer, gewellter Mähne n. l. Göbl, Noricum Taf.31.18 (stgl.). Flesche 578 (stgl.). R!

Schwarzgrüne Patina, ss
; KELTEN; NORICUM; Ostnoricum
; CELTS; NORICUM; Ostnoricum


Der Typus löst das Bildschema des Vorbildes gänzlich auf. Zwar sind von dem Apollonkopf des Vorbildes die Perlreihen des Kranz und die regelmäßigen Locken der Kalotte erhalten, das Gesichtsfeld ist jedoch völlig umgestaltet. Statt eines Gesichtes im Profil sieht man einen frontalen Kopf mit seitlichen Flügeln. B. Ziegaus erinnert dieser Kopf an die Darstellungen von geköpften Feinden, die in der keltischen Kunst mehrfach nachweisbar sind (Flesche S.218). Archäologisch ließ sich der Brauch im Heiligtum von Ribemont-sur-Ancre nachweisen, wo auf einem hohen Podest die geköpften Leiber von rund 80 gerüsteten Männern ausgestellt waren.
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